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Plötzlicher Schneefall – was tun?

Der Winter überrascht uns oft noch bis weit in den März hinein. Während sich „Ladys on the Road“ schon nach dem Frühling sehnen, können plötzliche Wintereinbrüche den Traum schnell zunichtemachen. Für uns Autofahrerinnen heißt das: Ruhe bewahren und geduldig weiterfahren. Der nächste Frühling kommt bestimmt!

Plötzliche Schneefälle mit Glätte und schlechter Sicht sind für Autofahrer immer ein Alarmsignal. Jetzt ist volle Aufmerksamkeit gefordert, denn bei akutem Schneefall können die Räder jederzeit blockieren. Und das heißt: Unfall- und Schleudergefahr. Ein Wintereinbruch ist vor allem deshalb so gefährlich, weil wir nicht allein unterwegs sind. Auf einmal geht der Verkehr nur noch sachte voran, alle anderen Autofahrer sind ebenfalls verunsichert, Staus und Verzögerungen sind die Folgen. Gerade darum sind großzügige Abstände jetzt besonders wichtig. Und ein Zeitpolster! Denn mit Stress im Nacken macht man schneller Fehler.

Experten raten generell, sich bei Schneefall wie ein „Ideal-Autofahrer“ zu verhalten: Also vorausschauend fahren, keine abrupten Lenkbewegungen oder Bremsmanöver, angepasste Geschwindigkeit und ein Abstand so groß wie das halbe Tacho in Metern. Mindestens!

Natürlich sollte man sich nicht erst bei Schneefall fragen, ob das Auto winterfest ist. Die beste Sicherheit bei Schnee sind immer noch gute Winter- oder Ganzjahresreifen, die Sie hoffentlich rechtzeitig aufgezogen haben! Um den Grip bei Schnee noch zu verbessern, hilft eine leicht untertourige Fahrweise. Auch Anfahren im zweiten Gang will nun geübt sein, vor allem an Steigungen. Tipp des ADAC: Immer wieder eine kurze Bremsprobe auf freier Strecke machen, wenn keine Gefahr für andere besteht. Dadurch bekommt man ein Gefühl für die Straßenlage und den verlängerten Bremsweg auf glatter Fahrbahn.

Rein rechtlich müssen Autofahrer auf alles vorbereitet sein, und selbst Blitzeis ist keine „höhere Gewalt“. Nach §3 der Straßenverkehrsordnung muss jeder Autofahrer so fahren, dass er bei einem plötzlich aufkommenden Hindernis anhalten oder ausweichen kann – auch bei Schnee. Schwer zu üben, aber im Notfall gut zu wissen, wie man Ausbrechen des Fahrzeugs verhindert. Bei Wikihow gibt es eine Anti-Schleuder-Anleitung dazu, mit Bildern, unter: Richtig Auto fahren im Schnee.

Wenn es dann doch mal passiert und man den unausweichlichen „Grabenrutscher“ erlebt, muss man dafür selbst haften, sofern man nicht seine Unschuld beweisen kann. Wer bei Schnee- und Eisunfällen haftet, hat die Anwaltsauskunft sorgfältig aufbereitet unter: Glatteis, Blitzeis, Schnee – Wer haftet bei Autounfällen.

Gute und sichere Fahrt durch den Winter wünschen „Ladys on the Road“!

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