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Oh, nein! Was tun bei einem Autounfall?

Junge Frau telefoniert nach Fahrradunfall

Trotz aller Vorsicht und vorausschauendem Fahren passieren sie manchmal leider doch: Verkehrsunfälle mit dem Auto. Eine kleine Unachtsamkeit, ein technisches Problem oder ein Hindernis auf der Straße – schon kann es brenzlig werden.

Doch ob selbst verschuldet oder nicht: Ist man in einen Unfall verwickelt, dann lautet Regel Nr. 1 „Don’t panic!“ Ein kühler Kopf hilft dabei, die Prozedere nach einem Verkehrsunfall Schritt für Schritt sorgfältig zu durchlaufen. Lassen Sie sich auch von einem aufgebrachten Unfallgegner nicht aus der Fassung bringen. Sonst gestehen Sie vielleicht eine Schuld ein, wo gar keine ist. Und das kann einem im schlimmsten Fall die Versicherungsleistung kosten. Bleiben Sie also ruhig. Als kleine Hilfe für alle „Ladys on the Road“ hat der FordStore Hugo Pfohe einen kurzen Leitfaden mit den wichtigsten Verhaltenspunkten zusammengestellt:

 1.      Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Unfallstelle und fertigen Sie eine Skizze der Szene an.

2.      Nehmen Sie zudem Fotos vom Unfallgeschehen und von allen wichtigen Details an den beteiligten Fahrzeugen auf. Diese sind später für Gutachter und Versicherungen bei der Rekonstruktion des Unfallhergangs unverzichtbar.

3.      Notieren Sie die amtlichen Kennzeichen aller beteiligten Fahrzeuge.

4.      Tauschen Sie Kontakt- und Versicherungsdaten mit den Unfallgegnern aus.

5.      Notieren Sie Namen und Kontaktdaten von Zeugen.

Wann sollte die Polizei gerufen werden? Handelt es sich „nur“ um einen Blechschaden, ist der Notruf nicht erforderlich. Anders verhält es sich, wenn Personen verletzt wurden, mindestens einer der Beteiligten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zu stehen scheint oder Fahrerflucht begangen wurde. In diesen Fällen sollte die Polizei unbedingt dazukommen. Gleiches gilt, wenn der Gesamtschaden mehr als 1.500 Euro beträgt. Dann handelt es sich nämlich nicht mehr um einen Bagatellschaden und es ist ebenfalls sinnvoll, die uniformierten Beamten zu rufen.

Die Dekra empfiehlt, eine Checkliste mit allen wichtigen Verhaltensregeln bei einem Autounfall im Fahrzeug – am besten im Handschuhfach – aufzubewahren. So kann unmittelbar vor Ort nachgelesen werden, was zu tun ist. Falls der Kopf dann doch nicht so kühl bleibt, wie er eigentlich soll.

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